also genau diese Art zu sprechen und diese Bewegungen habe ich seit einiger Zeit hier im Haus: ein verheiratetes Männerpaar. NIX dagegen, aber Gunnars Art kam mir so bekannt vor. Die Truppe finde ich allerdings gewöhnungsbedürftig. Ok, es war alles wirklich sehr einfach, aber nur mäkeln und sogar mehr als die Hälfte des Essens stehen lassen - so schlecht war es wirklich nicht - einfach halt. Walter gefällt mir bis jetzt am besten, die beiden Damen eher überhaupt nicht.
Gunnar fuhr energiegeladen und fröhlich singend zum Einkaufen, schließlich ist er begeisterter Schlagerliebhaber und wohl auch -sänger. Der Lachs fehlte noch, sowie der Spargel und die Erdbeeren. Zuhause angekommen, kam auch gleich Hardy, der Ehemann, zum Helfen. Bei was eigentlich? Während Hardy den Spargel und die Karotten sorgfältigst und langsam mit dem Sparschäler schälte, halbierte Gunnar die Kartoffeln, indem er sie mit dem Messer schälte. Auf der Tüte stand "extra große Kartoffeln", nach dem Schälen waren es zierliche Minikartoffeln.
Für die Rösti zur Vorspeise wurden Kartoffeln und Möhren geraspelt, mit Ei usw. zu einem Teig verknetet und in der zunächst kalten Pfanne gebraten. Der Lachs war unproblematisch, er musste nur vom Papier genommen und zur Schleife geformt werden. Der Kräuterquark war wohl ein Sahnequark mit selbst geschnittenen Kräutern. Dem Gastgeber hat er sehr gut geschmeckt, die Gäste konnten die dafür aufgewendete Mühe nicht erkennen. Immerhin wurde von Walter der Salat mit dem perfekten Dressing gelobt. Ansonsten war die Begeisterung verhalten. Aber es gibt ja noch eine außergewöhnliche Hauptspeise:
Kartoffeln, grüner und weißer Spargel und eine ganze Scheibe Holsteiner Schinken. An der Sauce Hollandaise wäre Gunnar fast gescheitert - die erste ging schon mal daneben. Ich rühre die gnadenlos mit dem Handmixer, da ist noch nie was schief gegangen, aber ein wenig Muskeltraining in der Küche ist ja nicht verkehrt. Die zweite Sauce gelang dann und wieder war Gunnar sehr mit sich zufrieden. Der grüne Spargel ist etwas zu weich geraten, aber bei den Gästen ist das egal, die hätten auch was anderes zum Meckern gefunden. Nur Walter hat es mit einer Handbewegung abgetan. Nun hat der gute Gunnar auch noch auf Christians Teller den Schinken vergessen. Sowas sollte natürlich nicht passieren, aber bei der Aufregung am ersten Tag ..... Nun denn, egal wie, der Hauptgang ist durchgefallen - ein bisschen muss ich den Gästen aber Recht geben.
Die Nachspeise war ein Vanillepudding, mit Gelatine zubereitet, mit einer Erdbeergarnitur. Die konnte also wirklich und leider trotz gemörsertem Pfeffer nichts mehr rausreissen. Aber komplett stehen lassen wie Steffi - macht man das? Kein Wunder, dass die Frau so schlank ist. Und in Cäcilia hat sie eine treue Nachahmerin gefunden. Das kann ja heiter werden diese Woche. Sehr aufmerksam werde ich morgen Steffi beobachten.
Ich war gerade seit ganz langer Zeit mal wieder im MK vorab mal kurz zu Christian: Bei der Wohnungssuche auf deren Dinnertauglichkeit zu achten...kann man machen, muss man aber nicht
Gunnar wohnt mit seinem Mann in einer Wohnung mit viel Gold und vielen Engeln, letztere werden von Gunnars Mann ab und zu mal auf ihre Flugfähigkeit getestet
VS: Die Rösti durften im zunächst kalten Öl schwimmen lernen, ob sie sich noch ein bisschen abtrocknen durften bevor sie auf dem Teller landeten hab ich nicht gesehen. Angerichtet sah es gut aus, ob es allerdings eine Geschmacksexplosion war, wie Gunnar meinte
In der Pause durfte die eine Hälfte verkleiden spielen, die anderen stöberte in Promifotos
HG: "Auf dem Wasserbad hab ich die Garantie, dass es nicht gerinnt", sagte Gunnar kurz bevor ihm die erste Hollandaise abschmierte ...naja im zweiten Versuch hat es ja dann geklappt. Das Anrichten erfolgte dann etwas sparsam: Zwei kleine Kartoffeln, ein bisschen von der Hollandaise und ein paar Würfel Speck aus der Plastikabteilung begleiteten die fünf Stangen Spargel und den angekündigten Schinken gab es auch noch - eine ganze Scheibe pro Person, wir wollen ja nicht übertreiben. Einzig Christian ergatterte zwei Scheiben, nachdem er erst vergessen worden war.
DS: Die rote Frische des Sommers stellte Gunnar als ein Vanille-Sahne-Parfait mit Erdbeeren vor, wobei das Parfait glaub ich keinen Gefrierschrank von innen gesehen hat und eher in Richtung Panna Cotta ging. Als besonderen Kick gab es neben etwas Soßenmalerei noch einen Hauch grünen Pfeffer als Zugabe, eine weitere Kombi, die es noch nie gegeben hat *lol*
Alles in Allem war das was er da auf den Tisch gebracht hat geschmacklich bestimmt in Ok, aber doch auch (Hollandaise vielleicht ausgenommen) seeeehhhhr einfach seeehhhhr langweilig.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Cookie, der oder das. Wortart: Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum (Duden)
bislang gefällt mir der Walter sehr gut, hoffe dass es so bleibt, habe auf ihn getippt...
Zum Graved Lachs bevorzuge ich die süße Senfsoße. Creme Fraiche etc. mag ich dann lieber zum geräucherten Exemplar.
Dass Stefanie am meißten die Nahrungsaufnahme verweigert ist vielleicht bei ihr Prinzip ... Würde die Figur erklären... mal sehen, was uns morgen erwartet.
Es war heute, wie schon mehrfach gesagt, ein einfaches Essen - knauserig will ich es nicht nennen, obwohl Christian ja beim Hauptgericht noch nicht mal die eine einsame Scheibe Schinken zugestanden wurde --- zunächst. Und die Anzahl der Kartoffeln...
Nebensächlich ist auch die Bemerkung zur Deko der Nachspeise, aber sie muß raus aus mir: Die zwei "Soßenspinnen" auf dem Teller fand ich etwas daneben - bei all der "Weltläufigkeit" (...ne... ist nicht sooo gemeint) des Gastgebers. Er müßte schon anderes gesehen haben...
Ach Gunnar
Trotzdem: ich bin gespannt auf die Woche... mitlerweile mehr unter gruppendynamischen Aspekten...
*****----*****----*****----*****----*****----*****----*****----*****----***** Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam
Zitat von Cookie HG: "Auf dem Wasserbad hab ich die Garantie, dass es nicht gerinnt", sagte Gunnar kurz bevor ihm die erste Hollandaise abschmierte ...naja im zweiten Versuch hat es ja dann geklappt.
Hallo Cookie
Er sprach davon dass sie nicht "anbrennt" --- Da habe ich mich doch sehr gewundert!
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Zitat von Cookie HG: "Auf dem Wasserbad hab ich die Garantie, dass es nicht gerinnt", sagte Gunnar kurz bevor ihm die erste Hollandaise abschmierte ...naja im zweiten Versuch hat es ja dann geklappt.
Hallo Cookie
Er sprach davon dass sie nicht "anbrennt" --- Da habe ich mich doch sehr gewundert!
erst redete er von anbrennt und dann von gerinnt (Minute 35)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Cookie, der oder das. Wortart: Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum (Duden)
na, um so schlimmer - beides auf einmal - ähm...nacheinander
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Gunnar hat eine schicke Wohnung, aber auch viel Nippes. Viel gibt es ja nicht über den Abend zu schreiben. Er machte sich in der Küche nicht schlecht, aber es war keine große Kochkunst von Nöten. Es wurde mehr unsinniges Palaver als Kochen gezeigt.
Motto: aha, damit meinte er den Spargel aus Holstein.
Empfang: das Getränk stand schon fertig da bevor die Gäste kamen. Das war doch abgestanden und warm.
VS: wenn jemand keinen Fisch mag, ihn aber probieren möchte, so wäre es schon angebracht, den Fisch nicht auf die Rösti zu legen. Außer den Rösti und den Kräuterquark war ja keine Arbeit zu machen, simpel und einfach. Der Fisch schien nicht allen geschmeckt zu haben.
HG: das war ein ganz normales Essen für einen gewöhnlichen Wochentag und noch nicht mal gut gemacht. Der grüne Spargel war zu weich. Die Nr. mit dem Schinken fand ich sogar albern. Aber das einfache Mahl hätte er schöner anrichten können. Auch wenn es nicht gerade üppig war, waren nicht alle Teller leer.
DS: das Parfait, das eine Mousse war. Dazu war sie auch noch am Vortag entstanden. Die rote Frische bestand aus halbierten Erdbeeren. Das war ja gar nix.
Gunnar war zwar ein sympathischer GG, aber von einem pD kann man nicht sprechen. Dass er eine Geschmacksexplosion hatte, hatte aber sicherlich nichts mit dem Essen zu tun. Es war ja nicht nur der vergessene Schinken für Christian, die Weingläser waren auch öfters leer. Hilfe brauchte er nur als seelischen Beistand, denn Stress hatte er gewiss keinen. Dafür waren die Wertungen viel zu hoch. Wenn ich von wenig auch wenig abziehe, so bleiben für mich 3-4 Punkte übrig.
Man wird sehen wie sich die Gruppe entwickelt. Bis jetzt waren sie doch recht verträglich und haben großzügig gepunktet. Walter scheint ein humorvoller Zeitgenosse zu sein. Cäcilia und Stefanie könnten die Meckertanten werden. Bei Christian weiß ich nicht, ob er mal eine Frau war, aber netter Kerl.
Denn die Engel stehen alle in Eintracht in Gunnars Wohnung und müssen wohl ständig abgestaubt werden.
Der Enterostomatherapeut lebt hier gemeinsam mit seinem Mann und einem kleinen und einem großen Hund. Er ist ein Schlagerfan, also kein Fan von perfekter Musik. Wie heißt das in Hamburg: Schlager-Move oder doch Schlager-Mief. Ich konnte das akustisch nicht zuordnen.
Seinen sympathischen Mann hat er auf Gran Canaria kennen gelernt, als beide noch anderweitig gebunden waren. Und aus einem ursprünglich geplanten One-Night-Stand wurde die große Liebe, die nun schon zehn Jahre anhält. Und nach Gran Canaria fahren sie sicher nur noch gemeinsam.
Sein Menue kann ich genau so wenig einem perfekten Dinner zuordnen wie seinen Musikgeschmack auch nur ansatzweise teilen. Alles sehr simpel, und hier und da überflüssiger Weise auch gekaufte Zutaten wie der Graved Lachs und der Holsteinische Schinken zur Hauptspeise. Zwar hat er es schön angerichtet, aber ein bisschen mehr Gedanken um Fisch und Fleisch hätte er sich schon machen dürfen. Den Lachs hätte er selber beizen können. Und als fleischliche Beilage zum Spargel hätte ein Roastbeef besser gepasst.
Ich bin ja schon froh, dass Gunnar mit sich zufrieden war, das ist ja die Hauptsache. Was braucht da noch jemand meine Zustimmung.
in der Stadt, in der sich nach einer Erzählung von Grass 1647 die Schreiberlinge trafen...
Eine mit Engeln und goldenem Kitsch überladene Wohnung, ein Kleiderschrank voller Schlagermove-Kostüme, eine Speisekarte voller Hausmannskost, ein paar Teilnehmer in Meckerlaune... Zutaten für einen gelungenen Dinnerabend. Schwulsein reicht in dieser Woche nicht für einen gescripteten Skandal, der zu albernen Racheaktionen führt. Was ist es diesmal - die dauernörgelnden Damen mit den fast unberührten Tellern? Oder der Jüngling, der es irgendwie ohne Stimmbruch durch die Pubertät geschafft hat?
Keine Religion ist falscher als die andere. Alle sind gleich falsch.
Moinsen ihr Lieben Danke für eure Beiträge Nee, das Essen hat mich jetzt nicht umgehauen. Sowas gibts in der Spargelsaison bei mir häufiger. (Allerdings hab ich dann mehr Schinken!) Die Truppe finde ich auf jeden Fall nicht uninteressant. Da ham wer auf jeden Fall noch was zu lästern Habt einen schönen Tag LG Quitte
******************************* Das Wichtigste im Leben ist, lebendig zu bleiben, solange man lebt.
Zitat von Quittebin wech, es gibt Tomatensalat habt einen schönen Restabend LG Quitte
Tomatensalat! Mit Dressing?
8 Punkte, mindestens, oder? Bei dem heutigen Ergebnis.
Gruß
Nero
8 Punkte müsste es schon allein für die Tomaten geben. Sind nämlich selbst gezüchtet und schmecken sogar ohne irgendwas. Meine Nachbarin steht schon immer sabbernd an der Hecke, wenn sie sieht, dass ich im Dschungelgewächshaus bin. Sie kriegt dann immer eine Handvoll Kirschtomaten, die sie gleich an der Hecke verputzt, damit sie ihrem Mann nix abgeben muss Ich schneid die nur in Scheiben, Mozarella drauf, frischer Basilikum, Salz, Pfeffer und dann wird nur Olivenöl und Balsamikoessig hauchfein drübergesprüht. Und fertig. LG Quitte
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